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Wohnmobil-Versicherung 2026 — mit Saisonkennzeichen sparen
Tarife für Hymer, Knaus, Bürstner & Co. vergleichen, eVB Nummer sofort per SMS und in der nächsten Saison sorgenfrei reisen.
- Schon ab 250 € pro Saison
- Über 300 Tarife — Stand 05.2026
- Auch Eigenausbau & Kastenwagen
Vergleich für Kfz-Versicherungen
Auszug der Versicherer im Wohnmobil-Vergleich
Beitrag und Leistung aus über 300 Tarifen
Welche Fahrzeuge zählen als Wohnmobil?
Versicherungstechnisch ist ein Wohnmobil jedes Fahrzeug, in dem sich Wohn- und Schlafraum für mindestens zwei Personen befindet — und das offiziell als „Sonstige Kraftfahrzeuge / Wohnmobil" zugelassen ist (Schlüsselzahl 5410 oder 5430 bei Punkt 4 im Fahrzeugschein). Die typische Bandbreite reicht vom Campervan (VW California, Ford Nugget) über den ausgebauten Kastenwagen (Pössl, Globecar) und das klassische teilintegrierte Reisemobil (Knaus, Hymer) bis zum großen Vollintegrierten oder Liner über 7,5 Tonnen.
Wichtig: Ein Eigenausbau auf Sprinter- oder Ducato-Basis bekommt die günstigeren Wohnmobil-Tarife erst, wenn der TÜV den Umbau abgenommen und die Zulassungsstelle die Schlüsselzahl geändert hat. Bis dahin gilt der Wagen versicherungsrechtlich als Transporter.
Diese Modelle versichern wir typischerweise
Vom kompakten Campervan bis zum 9-Meter-Liner — über unseren Tarifvergleich finden Sie für nahezu jedes Wohnmobil das passende Angebot:
- Hymer (B-Klasse, ML, Tramp)
- Knaus Sky-Ti / Sky-Wave
- Bürstner Lyseo / Travel Van
- Adria Coral / Matrix
- Carthago C-tourer / chic
- Dethleffs Trend / Globebus
- Pössl & Globecar (Kasten)
- Concorde Carver / Charisma
- Westfalia Columbus / James Cook
- VW California Beach / Ocean
- Ford Nugget / Transit Custom
- Eigenausbau auf Sprinter / Ducato
Ihr Modell ist nicht dabei? Macht nichts — der Wohnmobil-Vergleichsrechner erkennt jedes Wohnmobil über die HSN/TSN-Nummer aus dem Fahrzeugschein.
Was kostet die Versicherung tatsächlich?
Die ehrliche Antwort: kommt drauf an. Realistische Bandbreite bei gut geführter SF-Klasse:
- Campervan / Kastenwagen, Saisonkennzeichen 8 Monate: 220–380 € (Haftpflicht + Teilkasko)
- Teilintegriertes 3,5 t, ganzjährig: 450–700 € (Haftpflicht + Teilkasko)
- Vollintegriertes > 60.000 € Wert, Vollkasko: 900–1.500 € jährlich
Den Beitrag drücken Sie typischerweise durch Saisonkennzeichen, Werkstattbindung, Garagen-Stellplatz und eine geringe jährliche Fahrleistung. Wer nur 5.000 km im Jahr fährt, zahlt deutlich weniger als ein Dauerreisender mit 25.000 km auf der Uhr.
Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko — welche Stufe für Ihr Wohnmobil?
Bei kaum einem Fahrzeug klaffen Kaufpreis und tatsächlicher Restwert nach ein paar Jahren so weit auseinander wie beim Wohnmobil. Ein neuwertiges Carthago liner+ kostet 180.000 €, ein 12 Jahre alter Hymer Tramp vielleicht noch 18.000 €. Die Kasko-Wahl muss zum Wert passen.
Haftpflicht — die Pflicht
Reicht selten allein — wer sein Mobil liebt und schon ein paar Jahre angespart hat, will den Wagen nach einem Hagelsturm nicht abschreiben müssen. Bei einem reinen Bring-und-Hol-Mobil mit unter 5.000 € Restwert ist es vertretbar, sonst eher die Notlösung.
Teilkasko — der Standard für gebrauchte Mobile
Empfehlung für Wohnmobile ab Fahrzeugalter 8 Jahre. Deckt Diebstahl, Brand, Sturm, Hagel, Wildunfall und Glasbruch — also genau die Risiken, die ein Wohnmobil in der Tiefgarage in München oder unter dem Apfelbaum auf dem Stellplatz im Schwarzwald bedrohen. Eine übliche Haftpflicht + Teilkasko für ein 10 Jahre altes Teilintegriertes liegt bei 320–500 € jährlich.
Vollkasko — bei Neumobil und Liner Pflicht
Bei jedem Wohnmobil unter 5 Jahren oder über 60.000 € Wert sollte die Vollkasko Standard sein. Sie übernimmt zusätzlich selbstverschuldete Schäden — und seien wir ehrlich: Wer ein 7,50-Meter-Mobil zum ersten Mal durch eine schmale Toskana-Gasse zirkelt, fährt sehr wahrscheinlich irgendwann an etwas dran. Die zusätzlichen 300–500 € Beitrag pro Jahr lohnen sich mehrfach.
Selbstbeteiligung clever wählen
Üblich sind 150 € Teilkasko / 500 € Vollkasko. Wer auf 300 € TK und 1.000 € VK erhöht, spart bei vielen Versicherern weitere 10–15 % Beitrag. Bei seltenen, aber teuren Schadenslagen (Hagel auf Open-Air-Stellplatz) lohnt sich das meist über die Jahre.
Vergleich für Kfz-Versicherungen
Inhaltsversicherung — was im Wohnmobil steckt, ist viel mehr Wert als gedacht
Wer einmal nachrechnet, staunt: Sat-Anlage 1.500 €, Mover fürs Rangieren 2.500 €, Solaranlage 1.800 €, Markise 1.200 €, Klimaanlage 2.000 €, Espressomaschine, Geschirr, Bettwäsche, Fahrräder am Heckträger — schnell sind 8.000 bis 15.000 € „lose" Inventar an Bord, ohne dass man es noch als Luxus empfindet.
Die Kfz-Vollkasko deckt nur das Mobil selbst und die fest verbauten Komponenten. Alles andere gehört in eine Inhaltsversicherung fürs Wohnmobil — entweder als Zusatzbaustein zur Kfz-Police oder als eigenständiger Reisemobil-Inhaltsschutz. Ein typischer Tarif kostet 50 bis 120 € jährlich für Deckungs-Summen von 5.000 bis 15.000 €.
Was Sie beim Vertrag prüfen sollten:
- Diebstahl bei Tageslicht-Pause — manche Verträge zahlen nur bei Übernachtung am Stellplatz, was bei einem mittäglichen Strand-Stopp blöd wäre.
- Fahrradträger-Klausel — wer zwei E-Bikes für insgesamt 8.000 € am Heck transportiert, sollte auf eine eigene Position oder ausreichende Pauschale achten.
- Auslandsdeckung — gilt der Schutz auch bei Reisen außerhalb der EU? Viele Verträge enden an der türkischen oder marokkanischen Grenze.
Schutzbrief und Auslandsschutz — die unterschätzten Bausteine
Wer mit dem Wohnmobil nicht nur den Bayerischen Wald befährt, sondern Frankreich, Italien, Skandinavien oder weiter weg ansteuert, sollte den Schutzbrief und die Mallorca-Police kennen.
Was der Schutzbrief leistet
Pannenhilfe vor Ort, Bergung, Abschleppen zur nächsten Werkstatt, Hotelübernachtung während der Reparatur, Krankenrücktransport, Heimreise mit Mietwagen, Übernahme der Rückführung des Wohnmobils nach Hause. Klingt selten notwendig — bis die Lichtmaschine in Süditalien streikt. Reine Wohnmobil-Schutzbriefe kosten 30–60 € jährlich und decken auch die größere Pannenhilfe-Ausrüstung ab, die ein 3,5-Tonner braucht.
Mallorca-Police bei Mietfahrzeugen
Wer im Urlaub ein Mobil mietet, erlebt meist eine niedrigere Haftpflicht-Deckung als in Deutschland gewohnt. Eine Mallorca-Police kostet 5–15 € für die Reise und stockt die Deckung auf das deutsche Niveau auf. Klingt unsexy, kann im Schadensfall sechsstellige Differenzen ausgleichen.
Grüne Karte und Sonderländer
Innerhalb der EU gilt automatisch der Versicherungsschutz aus Deutschland. Außerhalb (z. B. Türkei, Marokko, Bosnien) brauchen Sie die Grüne Versicherungskarte — heutzutage weiß und digital, aber rechtlich weiterhin als „Grüne Karte" bekannt. Die meisten Versicherer stellen sie kostenlos auf Anfrage aus, einige Länder müssen explizit eingeschlossen werden.
Hagel, Sturm, Marder — die unsichtbaren Wohnmobil-Gegner
Drei Risiken treffen Wohnmobile häufiger als andere Fahrzeuge — schlicht, weil sie meist im Freien stehen und eine große Angriffsfläche bieten:
Hagel — ein einziger heftiger Sommer-Hagelschauer in Süddeutschland kann ein Wohnmobil mit 150 Dellen versehen. Die Reparatur per Smart-Repair-Verfahren kostet schnell 4.000 bis 10.000 €. Glücklicherweise ist Hagel in jeder Teilkasko inklusive, ohne SF-Klassen-Rückstufung.
Sturm — abgerissene Markisen sind ein Klassiker, ebenso umstürzende Bäume auf dem Stellplatz. Bei Markisen prüfen Sie, ob Ihr Tarif ausgefahrene Markisen überhaupt mitversichert (manche schließen das aus, wenn die Markise bei Wind > 6 Bft offen war). Eine ausgerissene Markise samt Beschlagschaden im Wohnwagen-Aufbau kostet schnell 3.000 €.
Marderbiss — kein Witz: gerade Wohnmobile mit langer Standzeit über den Winter sind ein beliebtes Marder-Wohnzimmer. Folge: durchgebissene Schläuche, Kabelbäume, Dämmung. Üblich 200–800 € Reparatur, manchmal deutlich mehr. Achten Sie im Vertrag auf Folgeschäden — billige Tarife zahlen nur den Biss, nicht den Folgeschaden am Motor durch verlorenes Kühlwasser.
Saisonkennzeichen: clever, aber mit Tücken
Saisonkennzeichen sind die Standard-Lösung für die meisten privaten Wohnmobil-Halter. So machen Sie es richtig:
Was die Saison spart
Beitrag und Kfz-Steuer fallen nur für die zugelassenen Monate an. Eine 7-Monats-Saison spart gegenüber Ganzjahres-Zulassung rund 40 %. Während der Ruhezeit besteht automatisch ein kostenfreier Schutz für Diebstahl, Brand und Naturgewalten — sofern das Wohnmobil auf nicht-öffentlichem, abgeschlossenem Grund steht.
Worauf achten?
Saison-Zeiträume von 2 bis 11 Monaten sind möglich, aber immer ganze Kalendermonate. Häufige Wahl: März bis Oktober oder April bis September. In den Ruhe-Monaten dürfen Sie das Mobil nicht auf der Straße bewegen — auch nicht zur TÜV-Werkstatt. Wer den Termin braucht: kurze Saisonverlängerung machen lassen oder das Mobil per Kurzzeit-Kennzeichen überführen.
7 Spar-Hebel, die wirklich funktionieren
- Saisonkennzeichen wählen — pro Stilllegungs-Monat etwa 5–6 % Beitrag und Steuer gespart.
- SF-Klasse aus dem Pkw nutzen — als Zweitwagen-Bonus oder bei Pkw-Stilllegung als Volltransfer.
- Werkstattbindung — bei Mobilen jenseits der Werks-Garantie 15–20 % Ersparnis.
- Teilkasko statt Vollkasko — bei Mobilen über 8 Jahre meist kostengünstiger und ausreichend.
- Ehepartner als Zweitfahrer — günstiger als „Fahrer offen", solange Kinder unter 23 nicht eingeschlossen werden müssen.
- Garagen-Abschlag — viele Versicherer belohnen abschließbare Stellplätze deutlich.
- Jährlich statt unterjährig zahlen — bis zu 6 % Rabatt ohne Leistungs-Abstrich.
Häufige Fragen zur Wohnmobil-Versicherung
Das Wohnmobil ist ein zulassungspflichtiges Kraftfahrzeug — Sie brauchen mindestens eine Kfz-Haftpflicht. Sinnvoll sind je nach Wert ergänzend Teilkasko (Diebstahl, Sturm, Marder) oder Vollkasko. Bei wertvollen Aufbauten lohnt sich zusätzlich eine Inhaltsversicherung für die fest verbaute und mobile Ausrüstung — von der Markise bis zur Espressomaschine.
Privatfahrer mit guter SF-Klasse zahlen für ein gebrauchtes Teilintegriertes mit Saisonkennzeichen oft 250 bis 400 € jährlich für Haftpflicht plus Teilkasko. Bei einem fast neuen Liner mit ganzjähriger Zulassung und Vollkasko sind es schnell 900 bis 1.500 €. Entscheidend sind: zulässiges Gesamtgewicht, Anschaffungspreis, jährliche Fahrleistung, Zulassungsdauer (Saison oder ganzjährig) und der Wohnort.
Für die meisten Camper: ja. Wer von April bis Oktober unterwegs ist und das Mobil im Winter ohnehin abstellt, spart durch ein Saisonkennzeichen rund 40 % an Versicherungsbeitrag und Kfz-Steuer. Während der Stilllegungs-Monate gilt automatisch eine kostenlose Ruheversicherung — das Wohnmobil ist auf abgeschlossenem Privatgrund weiterhin gegen Brand und Diebstahl geschützt. Saison-Zeiträume sind frei wählbar zwischen 2 und 11 Monaten. Mehr dazu im Saisonkennzeichen-Ratgeber.
Ja — das ist eines der größten Sparpotenziale. Wer das Wohnmobil als Zweitfahrzeug parallel zum Pkw versichert, bekommt bei den meisten Anbietern automatisch eine SF-Klasse zwischen ½ und 4 als Zweitwagen-Bonus zugesprochen, statt mit SF 0 zu starten. Bei einigen Versicherern lässt sich mit einer Bestätigung auch die volle SF-Klasse aus dem Pkw übertragen, sofern der Pkw zeitgleich abgemeldet wird.
Bei einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t reicht der normale Pkw-Führerschein der Klasse B. Wer einen größeren Liner mit 5 t oder 7,5 t fahren möchte, braucht die alte Klasse 3 (vor 1999) oder muss heute den Lkw-Führerschein C1 nachmachen. Mit Klasse B96 erweitern Sie auf 4,25 t Zuggewicht — relevant für Wohnwagengespanne, nicht für reine Wohnmobile.
Ja. Beim Online-Abschluss über unseren Wohnmobil-Tarifvergleich wird die eVB Nummer automatisch generiert und innerhalb weniger Minuten per SMS und E-Mail zugestellt. Damit fahren Sie direkt zur Zulassungsstelle. Bei Saisonkennzeichen ist es ratsam, die Erstzulassung wenige Tage vor Saisonbeginn zu machen — die eVB Nummer ist 6 Monate gültig, das ist mehr als genug Spielraum.
Klar, wird sogar immer beliebter. Wichtig: Den Sprinter, Crafter oder Ducato beim TÜV als Wohnmobil eintragen lassen (Punkt 4 im Fahrzeugschein wechselt von "Lkw geschlossen" zu "Sonstige Kfz / Wohnmobil"). Sobald die Eintragung erfolgt ist, gelten die deutlich günstigeren Wohnmobil-Tarife statt der Kasten-Versicherung. Ohne Eintragung versichern viele Anbieter den Selbstausbau gar nicht oder nur als Nutzfahrzeug zum Pkw-Tarif.
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